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In Zeiten von hoch auflösenden Fernsehbildern haben die meisten von uns die häßliche, analoge Vergangenheit längst verdrängt. Dennoch darf man dieses Kapitel der
technischen Evolution keineswegs vergessen, denn auch heute kommt man immer wieder mit Bildmaterial aus der vergangenen Zeit in Berührung.
Dabei ist es egal ob man alte Betacam-Aufnahmen vom Fall der Berliner Mauer oder 16mm-Filmmaterial aus den 60er Jahren zu sehen bekommt: oftmals ist dieses Material in einem sehr schlechten Zustand, völlig verrauscht oder durch falsche Digitalisierungsmaßnahmen qualitativ unnötig verschlechtert worden.
Vor einigen Jahren gab es zudem eine Aussage, die "damals" berechtigte Gültigkeit hatte:
Was nicht da ist, kann auch nicht wiederhergestellt werden.
Zwar ist diese Aussage im Kern richtig, dennoch kann man sie als überholt betrachten denn in den letzten Jahren kamen viele Programme auf den Markt die mit cleveren Ansätzen und sehr effektiven Algorithmen einst qualitativ miserablen Bildern einen völlig neuen, hochwertigen Glanz verpassen konnten.
Mit den Software-Lösungen dieser Hersteller kann man heute ein so hohes Qualitätsniveau erreichen, wie es in den 90er Jahren nur von erfahrenen Restauratoren erreicht werden konnte. Dennoch bleibt ein Programm nur ein Programm, denn auch die Bedienung der heute erhältlichen Programme erfordert Erfahrung und vor allem vorausschauendes Denken, denn all zu schnell erhält man zwar ein total rauscharmes, gleichzeitig aber auch ein detailloses, unscharfes oder ein gar voll mit "Banding"-Artefakten versehenes Bild.
Die EQUIPRENT Andreas Teichmann GmbH bietet Ihnen erfahrenes Personal welches mit eigens entwickelter Software unfangreiche Restaurationen an Ihrem Archivmaterial vornehmen kann. Dabei ist es völlig egal ob das Bildmaterial von einer uralten VHS-Kassette oder einem 16mm-Film stammt:
So lange das menschliche Auge etwas erkennen kann, können wir es auch wiederherstellen!
Dabei ist es egal ob man alte Betacam-Aufnahmen vom Fall der Berliner Mauer oder 16mm-Filmmaterial aus den 60er Jahren zu sehen bekommt: oftmals ist dieses Material in einem sehr schlechten Zustand, völlig verrauscht oder durch falsche Digitalisierungsmaßnahmen qualitativ unnötig verschlechtert worden.
Vor einigen Jahren gab es zudem eine Aussage, die "damals" berechtigte Gültigkeit hatte:
Was nicht da ist, kann auch nicht wiederhergestellt werden.
Zwar ist diese Aussage im Kern richtig, dennoch kann man sie als überholt betrachten denn in den letzten Jahren kamen viele Programme auf den Markt die mit cleveren Ansätzen und sehr effektiven Algorithmen einst qualitativ miserablen Bildern einen völlig neuen, hochwertigen Glanz verpassen konnten.
Mit den Software-Lösungen dieser Hersteller kann man heute ein so hohes Qualitätsniveau erreichen, wie es in den 90er Jahren nur von erfahrenen Restauratoren erreicht werden konnte. Dennoch bleibt ein Programm nur ein Programm, denn auch die Bedienung der heute erhältlichen Programme erfordert Erfahrung und vor allem vorausschauendes Denken, denn all zu schnell erhält man zwar ein total rauscharmes, gleichzeitig aber auch ein detailloses, unscharfes oder ein gar voll mit "Banding"-Artefakten versehenes Bild.
Die EQUIPRENT Andreas Teichmann GmbH bietet Ihnen erfahrenes Personal welches mit eigens entwickelter Software unfangreiche Restaurationen an Ihrem Archivmaterial vornehmen kann. Dabei ist es völlig egal ob das Bildmaterial von einer uralten VHS-Kassette oder einem 16mm-Film stammt:
So lange das menschliche Auge etwas erkennen kann, können wir es auch wiederherstellen!
Durch unsere langjährige Erfahrung sind wir in der Lage viele Restaurationsarbeiten an digital vorliegendem Material zu machen:
- Entfernen von Filmkorn
- Entfernen von elektronischem Bildrauschen
- Entfernen von Aliasing-Artefakten (Treppchenbildung)
- Reduktion von Farbartefakten / Farbrauschen (Rainbowing)
- Entfernen von Banding-Artefakten (unsaubere Übergänge)
- Interpolation / Wiederherstellung beschädigter Frames
- Hochwertige "interlaced zu progressiv"-Wandlung (Deinterlacing)
Entfernen von Filmkorn
16mm Schwarz/Weiss-Umkehrfilm, 1971
Diese Aufnahmen wurden auf 16mm Schwarz/Weiß-Umkehrfilm gedreht und zeigen den Flugzeugabsturz von Hasloh im Jahre 1971. Der Film wurde im Kopierwerk verstärkt, wodurch eine extreme Körnung entstand. Die Digitalisierung des Materials erfolgte nicht ganz optimal, wodurch unter anderem ein festes Muster der abgefilmten Fläche ebenfalls mit aufgezeichnet wurde. Auch die Wiedergabegeschwindigkeit war zu schnell, wodurch regelmäßig zusammengeblendete Frames entstanden.
Das Korn wurde von uns sehr effizient durch die gleichzeitige Analyse von neun Frames entfernt und auch das "eingefrorene" Muster der Projektionsfläche wurde abgeschwächt, jedoch nicht komplett entfernt, da dies das gesamte Filmmaterial unscharf gemacht hätte. Die teils zusammengeblendeten Bilder wurden zum Großteil entfernt und anhand von Bewegungsvektoren der vorherigen und nachfolgenden Bilder wieder reinterpoliert.
Im Anschluß wurden Banding-Artefakte entfernt die aufgrund der starken Entrauschungseinstellungen entstanden und leichtes Korn über das Material gelegt, damit es nicht "zu sauber" aussieht.
Entfernen von elektronischem Bildrauschen
VHS-Material in relativ gutem Zustand, 1992
Im Gegensatz zu Filmkorn wird das elektronische Rauschen von analogen oder digitalen Videokameras als höchst störend empfunden. Gerade kleinere Videokameras die für den Consumermarkt bestimmt sind lassen bei wenig Licht die Pixel tanzen, im Zuge der Minitiarisierung von Bildwandlern und gleichzeitiger Erhöhung der Pixeldichte für HD-Aufnahnmen sind heute auch die s.g. Prosumer-Camcorder oft davon betroffen.
Die Aufnahmen links wurden mit einem guten Hi8-Camcorder im Jahr 1992 aufgenommen und anschließend auf eine VHS-Kassette überspielt. Die digitalisierung des Materials erfolgte im Jahr 2009 mit einem normalen VHS-Player. Das Signal wurde über FBAS mit einem DV-Recorder und dann direkt über die Firewire-Schnittstelle ins Schnittsystem eingespielt.
Das Beispiel auf der linken Seite war extrem unterbelichtet und wurde im Schnitt sehr stark aufgehellt. Dabei wurde das vorhandene schwache Bildrauschen im Luminanzbereich verstärkt worden, genau so wie das vorher absolut nicht sichtbare Rauschen im Chrominanzbereich (gelbe und violette Farbflächen).
Dieses Material wäre aus technischer Sicht nicht verwendbar - mit unserem Restaurationsverfahren konnte es jedoch komplett wiederhergestellt werden.
Entfernen von Aliasing-Artefakten (Treppchenbildung)
HDCAM, 2009
Dieses Material wurde auf HDCAM gedreht und war ursprünglich interlaced. Für die Verwertung auf YouTube (wir sollten das Video "vorbehandel" und dann hochladen) wurde es
nach dem Schnitt progressiv exportiert. Dabei wurde die Option "Keep top-field" bzw. "Keep bottom-field" ausgewählt wodurch eines der Halbbilder im Interlaced-Stream beibehalten, das
andere verworfen wurde. Das beibehaltene Halbbild wurde dann ohne viel Interpolation auf die Höhe des Ausgangsmaterials gestreckt (540 zu 1080 Pixel in diesem Fall), wodurch sehr
häßliche Treppchenbildung enstand (manche Leute bezeichnen sowas auch als "pixelig").
Aufgrund von Zeitdruck und nach Rücksprache einigten wir uns gegen eine erneute Ausspielung aus dem Schnittprogramm (diesmal wäre das Material interlaced bei uns angekommen) und verwendeten ein spezielles Anti-Aliasing-Verfahren mit dem man die unschönen, pixeligen Zeilen entfernen und durch korrekte, interpolierte Informationen ersetzen konnte.
Das Beispielbild ist ein 1:1 crop aus dem Originalmaterial, so wie es bei uns angekommen ist. Fahren Sie mit ihrem Mauszeiger über das Bild um das Endergebnis sehen zu können.
Reduktion von Farbartefakten (Rainbowing)
Betacam SP, 1995
Auf dem Beispiel auf der linken Seite sieht man einen Ausschnitt aus Archivmaterial von 1995. Das Material wurde auf Betacam SP produziert und bis 2009 etwa drei Mal umkopiert.
Auf den Saiten der Gitarre und auf vielen anderen kleineren Details im restlichen Bild legten sich aufgrund der vielen Umkopiervorgänge so genannte Regenbogenartefakte ab. Das sind kleine gelbe und violette Wölkchen die sehr gerne an harten Kanten auftauchen und so bunt wie ein Regenbogen flackern.
Dieser Effekt ist bedingt durch analoge Aufzeichungsverfahren entstanden, kommt aber auch bei digitalen Systemen vor, etwa wenn das Kameraobjektiv nicht mit der Kamera harmoniert (z.B. Objektiv mit sehr hoher Auflösung und Kamera mit Standard Definition Bildwandler). Dieser unschöne Effekt stört nicht nur den Betrachter sondern verbraucht auch unnötig Speicherplatz. Zudem können Farbwölcken bei 4:2:0 Kompression mit modernen Codecs ziemlich häßlich ausfransen.
Wir konnten den Effekt komplett unterdrücken, bedingt durch das Verfahren verlor das Bild aber auch ein wenig an Sättigung welche wir nachträglich dezent anhoben. Dabei kehrte das Rainbowing nicht zurück.
Entfernen von Banding-Artefakten (unsaubere Übergänge)
AVC-Intra mit 10 Bit, 2010
Bei dem Downconvert von 10 Bit zu 8 Bit (für Auswertung auf DVD) traten aufgrund von Fehlbedienung sehr starke Bandingartefakte auf, die anfangs niemanden
aufgefallen sind, später aber für ordentlich Ärger sorgten. Da das Originalmaterial nicht mehr zur Verfügung gestellt werden konnte, wurden wir um qualifizierte
Hilfe gebeten.
Um dieses wirklich extreme Banding zu entfernen musste wir tief in die Trickkiste greifen, konnten aber die unsauberen Übergänge zum Großteil entfernen (auf Kosten einiger Details). Da die Reparatur in Bereichen wo dieser Bildfehler nicht so auffällig ist unnötige Schäden hätte anrichten können, haben wir explizit auf Masken zurückgegriffen um nur die auffälligstens Bereiche zu reparieren (in diesem Fall den Himmel). Um kleinere Fehler zu kaschieren, legten wir noch filmkorn ähnliches Rauschen über das Bild.
Wie man sehen kann, war die Reparatur ziemlich erfolgreich.
Interpolation / Wiederherstellung beschädigter Frames
VHS-Material, Anfang der 90er Jahre
Durch einen nicht näher bekannten Fehler bei der Digitalisierung oder während des Schnitts wurden mehrere Frames verworfen und durch Vorgänger die zum Teil zwei bis drei Frames vorher bereits gezeigt wurden ersetzt. Dadurch kam es zu diesem extremen Ruckeln bei der Bewegung.
Durch Analyse von Bewegungsvectoren waren wir in der Lage die fehlenden Zwischenbilder zu errechnen. Diese Technik verwenden wir übrigens auch um qualitativ sehr hochwertige Normwandlungen zu erstellen.
Hochwertige "interlaced zu progressiv"-Wandlung (Deinterlacing)
Sehr gutes VHS-Material, Anfang der 90er Jahre
Prinzipiell müsste Ihre Kinnlade momentan auf dem Boden liegen.
Dieses Material wurde Anfang der 90er Jahre mit einer sehr guten VHS-Kamera (möglicherweise sogar S-VHS) aufgezeichnet und anschließend auf eine handelsübliche VHS-Kassette übertragen. Es sollte als Archivmaterial mit aktuelleren HDV-Aufnahmen in einem Projekt vereint werden, der Qualitätsunterschied zwischen dem VHS-Standard Definition Material und den HDV-Aufnahmen war jedoch immens.
Mit Hilfe von "Super Resolution" - einer Technik die versucht das aktuelle Frame anhand von mehreren vorherigen und nachfolgenden Frames so gut wie möglich zu rekonstruieren - konnten wir das ursprünglich Interlaced-Material zu sehr hochwertigem 50p wandeln.
Das Vergleichbild mit der schlechteren Qualität ist übrigens ein ganz normales Deinterlacing-Verfahren (jedoch auch schon mit ein klein wenig intelligenter Interpolation), d.h. auch hier haben wir 50p erhalten. Den richtigen Kick hat das Bild jedoch erst durch "Super Resolution" erhalten (Vergleichsbild).
Beachten Sie, dass dieses Ergebnis durch keinen Schärfungsfilter realisiert werden kann. Nur die extrem komplexe und damit langsame Analyse mehrere Frames führt zu solch wahnsinnigen Ergebnissen. Mit dieser Methoden kann man z.B. gutes SD-Material auf 720p50 hochrechnen / upscalen um selbst im Zeitalter von HDTV noch ansehnliches Archivmaterial zu erhalten.
16mm Schwarz/Weiss-Umkehrfilm, 1971
Diese Aufnahmen wurden auf 16mm Schwarz/Weiß-Umkehrfilm gedreht und zeigen den Flugzeugabsturz von Hasloh im Jahre 1971. Der Film wurde im Kopierwerk verstärkt, wodurch eine extreme Körnung entstand. Die Digitalisierung des Materials erfolgte nicht ganz optimal, wodurch unter anderem ein festes Muster der abgefilmten Fläche ebenfalls mit aufgezeichnet wurde. Auch die Wiedergabegeschwindigkeit war zu schnell, wodurch regelmäßig zusammengeblendete Frames entstanden.
Das Korn wurde von uns sehr effizient durch die gleichzeitige Analyse von neun Frames entfernt und auch das "eingefrorene" Muster der Projektionsfläche wurde abgeschwächt, jedoch nicht komplett entfernt, da dies das gesamte Filmmaterial unscharf gemacht hätte. Die teils zusammengeblendeten Bilder wurden zum Großteil entfernt und anhand von Bewegungsvektoren der vorherigen und nachfolgenden Bilder wieder reinterpoliert.
Im Anschluß wurden Banding-Artefakte entfernt die aufgrund der starken Entrauschungseinstellungen entstanden und leichtes Korn über das Material gelegt, damit es nicht "zu sauber" aussieht.
Entfernen von elektronischem Bildrauschen
VHS-Material in relativ gutem Zustand, 1992
Im Gegensatz zu Filmkorn wird das elektronische Rauschen von analogen oder digitalen Videokameras als höchst störend empfunden. Gerade kleinere Videokameras die für den Consumermarkt bestimmt sind lassen bei wenig Licht die Pixel tanzen, im Zuge der Minitiarisierung von Bildwandlern und gleichzeitiger Erhöhung der Pixeldichte für HD-Aufnahnmen sind heute auch die s.g. Prosumer-Camcorder oft davon betroffen.
Die Aufnahmen links wurden mit einem guten Hi8-Camcorder im Jahr 1992 aufgenommen und anschließend auf eine VHS-Kassette überspielt. Die digitalisierung des Materials erfolgte im Jahr 2009 mit einem normalen VHS-Player. Das Signal wurde über FBAS mit einem DV-Recorder und dann direkt über die Firewire-Schnittstelle ins Schnittsystem eingespielt.
Das Beispiel auf der linken Seite war extrem unterbelichtet und wurde im Schnitt sehr stark aufgehellt. Dabei wurde das vorhandene schwache Bildrauschen im Luminanzbereich verstärkt worden, genau so wie das vorher absolut nicht sichtbare Rauschen im Chrominanzbereich (gelbe und violette Farbflächen).
Dieses Material wäre aus technischer Sicht nicht verwendbar - mit unserem Restaurationsverfahren konnte es jedoch komplett wiederhergestellt werden.
Entfernen von Aliasing-Artefakten (Treppchenbildung)
HDCAM, 2009
Aufgrund von Zeitdruck und nach Rücksprache einigten wir uns gegen eine erneute Ausspielung aus dem Schnittprogramm (diesmal wäre das Material interlaced bei uns angekommen) und verwendeten ein spezielles Anti-Aliasing-Verfahren mit dem man die unschönen, pixeligen Zeilen entfernen und durch korrekte, interpolierte Informationen ersetzen konnte.
Das Beispielbild ist ein 1:1 crop aus dem Originalmaterial, so wie es bei uns angekommen ist. Fahren Sie mit ihrem Mauszeiger über das Bild um das Endergebnis sehen zu können.
Reduktion von Farbartefakten (Rainbowing)
Betacam SP, 1995
Auf den Saiten der Gitarre und auf vielen anderen kleineren Details im restlichen Bild legten sich aufgrund der vielen Umkopiervorgänge so genannte Regenbogenartefakte ab. Das sind kleine gelbe und violette Wölkchen die sehr gerne an harten Kanten auftauchen und so bunt wie ein Regenbogen flackern.
Dieser Effekt ist bedingt durch analoge Aufzeichungsverfahren entstanden, kommt aber auch bei digitalen Systemen vor, etwa wenn das Kameraobjektiv nicht mit der Kamera harmoniert (z.B. Objektiv mit sehr hoher Auflösung und Kamera mit Standard Definition Bildwandler). Dieser unschöne Effekt stört nicht nur den Betrachter sondern verbraucht auch unnötig Speicherplatz. Zudem können Farbwölcken bei 4:2:0 Kompression mit modernen Codecs ziemlich häßlich ausfransen.
Wir konnten den Effekt komplett unterdrücken, bedingt durch das Verfahren verlor das Bild aber auch ein wenig an Sättigung welche wir nachträglich dezent anhoben. Dabei kehrte das Rainbowing nicht zurück.
Entfernen von Banding-Artefakten (unsaubere Übergänge)
AVC-Intra mit 10 Bit, 2010
Um dieses wirklich extreme Banding zu entfernen musste wir tief in die Trickkiste greifen, konnten aber die unsauberen Übergänge zum Großteil entfernen (auf Kosten einiger Details). Da die Reparatur in Bereichen wo dieser Bildfehler nicht so auffällig ist unnötige Schäden hätte anrichten können, haben wir explizit auf Masken zurückgegriffen um nur die auffälligstens Bereiche zu reparieren (in diesem Fall den Himmel). Um kleinere Fehler zu kaschieren, legten wir noch filmkorn ähnliches Rauschen über das Bild.
Wie man sehen kann, war die Reparatur ziemlich erfolgreich.
Interpolation / Wiederherstellung beschädigter Frames
VHS-Material, Anfang der 90er Jahre
Durch einen nicht näher bekannten Fehler bei der Digitalisierung oder während des Schnitts wurden mehrere Frames verworfen und durch Vorgänger die zum Teil zwei bis drei Frames vorher bereits gezeigt wurden ersetzt. Dadurch kam es zu diesem extremen Ruckeln bei der Bewegung.
Durch Analyse von Bewegungsvectoren waren wir in der Lage die fehlenden Zwischenbilder zu errechnen. Diese Technik verwenden wir übrigens auch um qualitativ sehr hochwertige Normwandlungen zu erstellen.
Hochwertige "interlaced zu progressiv"-Wandlung (Deinterlacing)
Sehr gutes VHS-Material, Anfang der 90er Jahre
Dieses Material wurde Anfang der 90er Jahre mit einer sehr guten VHS-Kamera (möglicherweise sogar S-VHS) aufgezeichnet und anschließend auf eine handelsübliche VHS-Kassette übertragen. Es sollte als Archivmaterial mit aktuelleren HDV-Aufnahmen in einem Projekt vereint werden, der Qualitätsunterschied zwischen dem VHS-Standard Definition Material und den HDV-Aufnahmen war jedoch immens.
Mit Hilfe von "Super Resolution" - einer Technik die versucht das aktuelle Frame anhand von mehreren vorherigen und nachfolgenden Frames so gut wie möglich zu rekonstruieren - konnten wir das ursprünglich Interlaced-Material zu sehr hochwertigem 50p wandeln.
Das Vergleichbild mit der schlechteren Qualität ist übrigens ein ganz normales Deinterlacing-Verfahren (jedoch auch schon mit ein klein wenig intelligenter Interpolation), d.h. auch hier haben wir 50p erhalten. Den richtigen Kick hat das Bild jedoch erst durch "Super Resolution" erhalten (Vergleichsbild).
Beachten Sie, dass dieses Ergebnis durch keinen Schärfungsfilter realisiert werden kann. Nur die extrem komplexe und damit langsame Analyse mehrere Frames führt zu solch wahnsinnigen Ergebnissen. Mit dieser Methoden kann man z.B. gutes SD-Material auf 720p50 hochrechnen / upscalen um selbst im Zeitalter von HDTV noch ansehnliches Archivmaterial zu erhalten.
Die Restauration von Videos ist ähnlich den Restaurationsvorgängen von Gemälden oder Kunstwerken. Sie erfordert einige Testvorgänge um die besten Einstellungen
zu ermitteln und hinterher sehr viel Zeit um das gesamte Material zu rendern. Oftmals müssen mehrere Restaurationsmethoden kombiniert werden wie etwa die Wandlung
zu 50p oder 60p und anschließendes Entrauschen sowie Rainbowingkorrektur.
Diese Arbeit lässt sich nicht fest kalkulieren, da der Aufwand von Auftrag zu Auftrag unterschiedlich ausfallen kann. Zudem können wir die Preise bei sehr viel Material entsprechend anpassen, so dass unsere Kunden davon profitieren.
Nehmen Sie Kontakt mit uns auf, sofern Sie an unseren Dienstleistungen interessiert sind. Wir erstellen Ihnen gerne ein persönliches Angebot wenn Sie uns Ihr Anliegen näher beschreiben und ggf. auch Materialbespiele beilegen.
Diese Arbeit lässt sich nicht fest kalkulieren, da der Aufwand von Auftrag zu Auftrag unterschiedlich ausfallen kann. Zudem können wir die Preise bei sehr viel Material entsprechend anpassen, so dass unsere Kunden davon profitieren.
Nehmen Sie Kontakt mit uns auf, sofern Sie an unseren Dienstleistungen interessiert sind. Wir erstellen Ihnen gerne ein persönliches Angebot wenn Sie uns Ihr Anliegen näher beschreiben und ggf. auch Materialbespiele beilegen.
